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Drei Jahre auf den Mauern

Veröffentlicht Mittwoch, Mai 6, 2009 in Weblogs · Weblogs Bart 1 Kommentar

Jerusalem, Mai 2009. Wir feiern ein kleines Fest; wir marschieren schon 3 Jahre auf den Mauern von Jerusalem. Mehr als 70 Wächter sind gestern mit uns mit gelaufen! Ein schlagfertiger Wächter rief mir zu: „Bart, Gratulation! Du wirst eine Runde ausgeben müssen… eine Runde über die Mauer…!“

Jerusalem, Mai 2009. Wir feiern ein kleines Fest; wir marschieren schon 3 Jahre auf den Mauern von Jerusalem. Mehr als 70 Wächter sind gestern mit uns mit gelaufen! Ein schlagfertiger Wächter rief mir zu: „Bart, Gratulation! Du wirst eine Runde ausgeben müssen… eine Runde über die Mauer…!“

Den ganzen Monat April war sehr viel los. Hunderte Menschen liefen wieder mit. Was für ein Vorrecht, um unseren HERRN, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, Gehorsam sein zu können. Ehrlich gesagt, haben wir den Eindruck, dass immer mehr Gläubige gerufen werden, um als Wächter für längere Zeit nach Jerusalem zu kommen. Auch Wächter aus anderen Sprachgebieten. Immer mehr Ausländer wandern mit. Ich sehne mich nach dem Tag, dass Englisch sprechende und Deutsch sprechende Wächter sich melden werden. In der Zwischenzeit wurde eine deutsche Abteilung von NeverBeSilent gegründet. Beate Maier wird sich vollzeitig mit dem Zurüsten und Ausbilden von Wächtern befassen.

Drei Jahre marschieren…Hunderte von Geschichten könnte ich erzählen…Welch wunderbare Begegnungen! Vielen Dank für eure Treue, Gebete und Unterstützung in den vergangenen Jahren!

Für die meisten ist der Mauergang ein unvergesslicher Höhepunkt ihrer Israelreise. Immer mehr Gläubige kommen gerade wegen diesen Wanderungen nach Jerusalem! Ich erwarte, dass sich diese Gruppe erweitern wird. Für andere ist es eine neue und manchmal sogar lästige Erfahrung. Vor allem, wenn organisierte Reisegruppen diese Touren mit machen, führt das manchmal zur Verwirrung und selbst sogar zu bösen Kommentaren. Das ist zu verstehen; individuelle Besucher wählen bewusst, um mit uns mit zu gehen. Sie haben über uns gehört oder gelesen und wissen so Bescheid über die Proklamations-Wanderungen. Sie freuen sich darauf!

Bei einer organisierten Gruppenreise ist das anders. Teilnehmer lesen in ihrem Programm, dass sie eine ‘Gebetswanderung über die Mauern von Jerusalem machen werden’. Für manche ist es eine der vielen ‘interessanten’ Ausflüge. Verständlich, dass eine Anzahl der Teilnehmer erst einmal schlucken muss, wenn sie das erste Mal so eine Wanderung mit machen. Sehr gut zu begreifen…ich nehme ihnen das auch nicht übel. Aber diese Leute sollten eigentlich nicht mit wandern müssen. Ehrlich gesagt, habe ich da noch nicht die richtige Lösung gefunden. Ich bin mit Freude bereit, um am Abend vor der Tour über unsere Tätigkeit zu informieren. Und ich betone, dass diese Proklamations-Wanderungen freiwillig durchgeführt werden sollen. Wer nicht mitmachen will, kann sich die schöne Stadt Jerusalem anschauen! Ich bin kein Reiseleiter! Wir stehen an der Front. Wir begeben uns in das Kampfgebiet himmlischer Welten. („…Jetzt macht er ihn den Mächten und Gewalten in der himmlischen Welt bekannt. An der Gemeinde Christi (Kirche) sollen sie seine Weisheit in ihrem ganzen Reichtum erkennen…“ Epheser 3,10). Das ist der eigentliche Auftrag der Gemeinde!

Wir bilden keine Diskussionsrunde auf der Mauer…wir nehmen unseren strategischen Platz ein.

Für einen wichtigen Prozentsatz der Teilnehmer ist diese ‘Mauererfahrung’ gerade eine Antwort auf einen langen Herzenswunsch, der weit weg geschoben wurde. Auf der Mauer entdecken dann diese Menschen, dass da mehr ist! Dass wir als Gläubige tatsächlich in Gottes Plan eingesetzt werden können! Dass dies Gottes Absicht ist! Welch eine Entdeckung. Gerade diese Menschen sind gerührt und empfangen einen tiefen Segen. Für sie ist die Wanderung eine nicht missen wollende Erfahrung, die nicht selten weitgreifende Folgen hat.

Deshalb, wenn du irgendwann Pläne hast, um mit einer Gruppe zu uns zu kommen… Schön, aber lass es uns wissen, dann können wir eine Einführung veranlassen.

Wir merken auch, dass immer mehr Menschen auf der Mauer durch Gott angerührt werden. Ohne Anleitung sind sie ergriffen. Gott redet. Viele Gläubige haben das Verlangen, um gerade in diesen unruhigen Tagen in ihre Bestimmung zu kommen. Sie wollen, dass ihr Leben das ihre dazu tut! Ich erinnere mich, dass Joke und ich zu Gott gesagt haben: „ Hier sind wir, HERR, nimm uns bei der Hand! Mach uns mit Deinem Plan für unser Leben bekannt…wirke Du…“ Zu dieser Zeit hatten wir die Sorge für eine junge Familie mit vier heranwachsenden Kindern und ich hatte ein eigenes Geschäft. Praktisch gesehen konnten wir nicht von dem einen auf den anderen Tag alles hinter uns lassen. Aber sei davon überzeugt, wenn du das oben angeführte Gebet aussprichst, dass Gott deine Hand nimmt und dich in Seinen Plan einsetzen wird. Bei uns hat es noch einige Jahre gedauert, bevor wir tatsächlich ‘auf unseren Platz gestellt wurden’. Aber ich habe die Überzeugung, dass Gott Eile hat (Jes. 60,22). Es soll schneller gehen, als du denkst. Zögere nicht, um dich IHM hin zu geben. ER wird deine Hand ergreifen. Du wirst keiner langweiligen Zukunft entgegen gehen…das versichere ich dir. Viele Ungläubige denken immer noch, dass ein Leben mit Gott vor allen Dingen ein langweiliges Leben ist. Welch ein schmerzlicher Denkfehler. Es ist genau anders herum; gerade ein Leben ohne Gott ist in den meisten Fällen langweilig, vorhersehbar und unbefriedigend. Ein an Gott ausgeliefertes Leben wird voll Spannung, Herausforderung und Befriedigung sein. Sicher, Tränen bleiben dir nicht erspart. Auch Leiden und Einsamkeit sind unvermeidlich, aber so wie der Psalmist sagt: „Wer mit Tränen sät, soll mit Freude ernten…“ (Psalm 126,5). Du kommst in deine Bestimmung!

Joke und ich schauen gespannt auf die kommenden Jahre auf der Mauer. Die Zeiten werden ernster. Das Chaos und die Verwirrung wird größer, auch innerhalb der Kirchmauern. Die Spreu soll von dem Weizen getrennt werden. Sorge dafür, dass du erfüllt mit Gottes Geist die richtige Wahl triffst. Lass dich nicht verführen. Schaue nicht auf die Umstände, sondern auf IHN! Bete um den Geist der Unterscheidung. Es ist gerade dieser ‘Geist der Unterscheidung’ der in so vielen Gemeinden fehlt. „Darum achtet genau auf eure Lebensweise. Lebt nicht wie Unwissende, sondern wie Menschen, die wissen, worauf es ankommt, und deshalb ihre Zeit in der rechten Weise nutzen. Denn wir leben in einer bösen Welt. Seid also nicht uneinsichtig, sondern begreift, was der HERR von euch erwartet.“ (Epheser 5,15-17).

„Versuche zu begreifen, was der HERR von dir erwartet…“ das meine ich!

Fühle dich frei, um zu reagieren.

Auf Wiedersehen auf den Mauern von Jerusalem!

Eén reactie op “Drei Jahre auf den Mauern

  1. 1
    Tilo Schütze sagte: am 25 Juli 2009 om 11:42

    Wenn euer Dienst erst seit 3 Jahren läuft, da wurde es aber auch höchste Zeit, dass nun auch Jesaja 62 somit erfüllt wird, denn ohne dem kann ja auch eigentlich Israel nicht erlöst werden!

    Schalom!

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