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Jeden Morgen: 8:45 Jaffator

Friede, Friede…

Veröffentlicht Mittwoch, Juni 10, 2009 in Weblogs · Weblogs Bart

Jerusalem, 10. Juni 2009 Obwohl das Leben ‘auf den Mauern von Jerusalem’ sehr intensiv ist, genießen wir davon jeden Tag.

Hunderte Wächter liefen im Frühjahr mit uns mit. Für die meisten ist die Wanderung ein Augenöffner. Uralte Prophezeiungen werden lebendig. Mit eigenen Augen kannst du wahrnehmen, wie alte Zusagen erfüllt sind und werden. Welch ein Vorrecht das zu sehen. Vor Jahrhunderten prophezeiten die alten Propheten über die Wiederherstellung Israels, über die Rückkehr des jüdischen Volkes. ‘Sie sollen das Land und die Berge wieder in Besitz nehmen, Jerusalem wieder aufbauen. Die Wildnis wird wieder wie ‘der Garten Eden’, Ruinen werden wieder aufgebaut, Weingärten gepflanzt, der Wein getrunken’. Ereignisse, die sich in unseren Tagen erfüllen, du und ich sind Kronzeugen davon. Aber oh, was geifert der Rest der Welt dagegen an. Sie wollen das nicht. Selbst viele Gläubige können es nicht akzeptieren. Die Wiederherstellung und die Rückkehr des jüdischen Volkes nach Gottes eigenem Land Israel, Judäa und Samaria führen zu großer Verwirrung und werden zum Anstoß. Was ist denn die Quelle dieser religiösen Empörung und Irritation?

Laodizea

Wahrscheinlich liegt eine der bedeutenden Wurzeln bei der ‘Laodizea’-Kirche. (Offenbarung 3:14 ff). Es ist interessant anzuführen, dass in dem original Text ‘Laodizenzen’ geschrieben steht. Also die Mehrzahl. Man kann das noch in älteren Übersetzungen finden. Das ist kein Irrtum. Der Schreiber wollte damit mitteilen, dass dieser Brief nicht so sehr an eine spezifische Stadt gerichtet war, aber Bezug auf eine Bewegung hat. Die Bedeutung von ‘Laodizea’ kann man umschreiben als ‘Gerechtigkeit für das Volk’. Du kannst auch sagen ‘Demokratie’ oder ‘Menschenrechte’. Da hakt es. Die heutige westliche Kirche ist infiziert durch diesen demokratischen Weltgeist. Wir haben die Gerechtigkeit von Gott in ‘Menschenrechte’ umgetauscht. Was wurde dabei gewonnen? Wir lassen uns nicht länger durch Gottes Geist und sein Wort leiten, aber durch eine Art religiös, seichten Humanismus. Weder kalt noch heiß. Wenn du in diesem Brief an die Laodizeär weiter liest, siehst du was das Schicksal dieses ‘Modelles’ ist: ‘Ich werde dich ausspeien’ sagt Gott. (Eigentlich steht hier wörtlich ‘auskotzen’). Mit offenen Armen haben wir diesen ‘Laodizea’-Geist in unsere Kirche eingeführt: ‘demokratische’ Wahlen der geistlichen Leiterschaft, die Einführung von weltlichen Management-Systemen, finanzielle Konstruktionen und die ‘Menschenrechte’.

Humanismus ist natürlich nicht verkehrt. Es ist prächtig human mit deinem Nächsten umzugehen. Wer würde das bestreiten; aber wir lassen uns nicht durch Humanismus leiten. Gottes Thora ist und bleibt unser Leitfaden. Geführt durch Gottes Heiligen Geist. Es geht um Seine Gerechtigkeit. Das haben wir ein wenig aus den Augen verloren.

Josua

Oft denke ich zurück an die Geschichten aus dem Alten Testament, wo Josua den Auftrag erhält, das Verheißene Land einzunehmen. Josua bekam sogar den göttlichen Auftrag jedes lebende Wesen zu töten. Du erinnerst dich sicher an die Erzählung über Jericho. Stell dir doch vor, dass dieser Auftrag in unserer Zeit durch Gott an das jüdische Volk gegeben wird. Das kann man sich doch beinahe nicht vorstellen!? Die gesamte (christliche) Welt würde sich auf die Hinterbeine stellen. Israel würde durch alle und jeden als ‘Schurkenstaat’ ausgerufen werden. Alle humanitären Menschrechtsorganisationen würden in den höchsten Tönen diese Kriegshandlungen an den Pranger stellen. Kirchen würden Zeter und Mordio schreien. ‘Außergewöhnliche Gewalt…kollektive Bestrafung unschuldiger Bürger…’ Die empörten Termini klingen uns vertraut in den Ohren.

Auch ich kann Gottes Handeln nicht immer begreifen, aber darum geht es nicht. Gott ist der Regisseur. Ihm müssen wir uns unterwerfen. Aber das tun wir nicht.

Viele christliche Leiter weisen mit ihren kritischen Fingern auf Israel. Wie würden sie erstaunt aufsehen, wenn Gott in Kürze gegen die Feinde von Israel auftreten würde. Was für eine Verwirrung würde das geben…religiös-humanistische Versöhnungssteckenpferde fallen um.

Obama

Der amerikanische Präsident Obama hat eine deutliche Rede in Kairo, Ägypten, gehalten. Ich habe mit Interesse und Bewunderung zugehört. Wie passte alles klug und intelligent zusammen. Es klang so redlich…dies ist der Moment um zu Harmonie, Frieden und Einheit zu kommen.

Harmonie und gegenseitigen Respekt zwischen Muslimen, Christen und Juden. Palästinenser müssen aufhören mit ihren Hasskampagnen und dem Terror, und Israel muss sofort den Bau von Siedlungen stoppen.

Palästinenser müssen einen eigenen Staat kriegen. Da scheint unausweichlich fest zu stehen. Obama streckte unverhüllt die Hand nach der moslemischen Welt aus. Er wird sich noch umschauen. Der Ton macht die Musik und der Ton ist gesetzt. Obama wird den Wind von einer anderen Ecke wehen lassen. Er wird sich Israel kritisch nähern. Es würde mich nicht erstaunen, wenn die lang andauernde Freundschaft zwischen Amerika und Israel unter großen Druck kommt. Obama will Harmonie und Friede im Mittleren Osten forcieren. Es wird ihm nicht glücken. ‘Harmonie’ ist in der Begriffswelt eines Moslems etwas ganz anderes, als in unserer westlichen Welt. Der Papst hatte es über ‘unity’ (Einheit). Nie eine Studie über ‘unity’ in der moslemischen Welt gemacht? ‘Unterwerfung’ ist die Devise. Für einen Moslem besteht ein Leben in Harmonie mit Juden nicht. Er würde regelrecht gegen den Geist des Korans handeln. Auch der Begriff ‘Friede’ ist für einen Moslem ein Thema, das nie und nimmer dem jüdischen ‘Shalom’ gleicht. ‘Dar al Salaam’ (Haus des Friedens) bietet keinen Raum für Juden und Andersdenkende. Wenn du dich nicht dem Islam unterwirfst, kannst du nicht von den Segnungen des Salam (Frieden) genießen. Du sollst mit Feuer und Schwert bekämpft werden.

Ist es nicht auch befremdend, dass Juden nicht in Jordanien wohnen dürfen, oder in Saudi-Arabien? Nein. Für Juden ist im Mittleren-Osten kein Platz.

Das bestreitet nicht, dass möglicherweise eine Situation entstehen könnte, worin die Rede von einer bestimmten Form eines scheinbaren ‘Friedens’ ist. Es gibt ‘gemäßigte’ Kräfte innerhalb der drei ‘monotheistischen’ Gottesdienste (Judentum, Islam und Christentum). Es könnte eine Situation entstehen, dass es diesen gemäßigten Führern gelingen könnte, eine Art Pseudo-Frieden zu schließen. Diesem Pseudo-Frieden würde ein kurzes und heftiges Leben beschert sein. In der Bibel wird einige Male über so einen Frieden gesprochen. Ich nenne Hesekiel 13:1-16, mit Betonung auf Vers 10:

…Die Propheten leiten ja mein Volk in die Irre und sagen: Friede! Obwohl kein Friede da ist – und sie bauen eine Wand, siehe, sie bestreichen sie mit Tünche…’

Auch in Jeremia 6:14 und 8:11 und 15 liest du ähnliche Texte. Aber dieser Friede ist trügerisch. Zahllose prophetische Texte reden von Gottes Rache gegen die Feinde Israels. Psalm 83 ist ein sehr prophetisches Vorbild, aber auch Obadja und Nahum sprechen deutlich darüber.

Glücklicherweise spricht Gottes Wort eine andere Sprache. Israel soll wieder hergestellt werden. Gott ist aufgestanden um sich über Zion zu erbarmen, die Zeit der Gnade ist gekommen, das ist die Stunde…(Psalm 102:14). Ergreifend zu sehen, wie Jerusalem wieder aufgebaut ist, wie Gott sein geliebtes jüdische Volk wieder nach Hause ‘pfeift’ (Sacharja 10:8).

Ja sicher, in Sacharja 12 kannst du lesen, dass alle Völker (Vereinigte Nationen) gegen Jerusalem vorrücken; aber in Vers 6 liest man deutlich, dass ‘Jerusalem an seiner Stätte bleiben wird in Jerusalem".

Die Zeit fliegt dahin. Es wird sehr spannend. Die Umstände werden stets bedrohender werden. Aber lass dich nicht durch Angst lähmen. Im Gegenteil, freue dich auf die kommende Zeit. Der Messias kehrt bald zurück! Sei davon überzeugt, dass du voll Heiligen Geistes bist. In Epheser 5:16,17 liest du:

‘…Kauft die gelegene Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des HERRN ist…’ Es steht da nicht: ‘Lies die Bibel jeden Tag’, aber ‘probier zu begreifen, was der HERR will…’

Dieses Wort war an Menschen gerichtet, die die Schriften kannten. In diesem Fall zielt Paulus auf einen anderen Aspekt: bitte Gott, dass Er dir den Geist der Unterscheidung gibt, damit du weißt, welche Schritte du unternehmen sollst. Im 1 Korinther 12:10 schreibt er auch darüber:

‘…um zu unterscheiden, was wohl und was nicht vom Geist stammt…’

Gerade die Unterscheidung fehlt in vielen Gemeinden und Kirchen. Herumirrend und herumtreibend dümpeln Kirchenschiffchen weiter auf den stets höher werdenden Wellen. Gerade jetzt, wo die Tage ernster werden, sollten geistliche Leiter ihrer Verantwortung bewusst werden und ihre Stimme laut und kräftig erheben und nicht die so und sovielste Predigt aus dem Internet herunterladen…

Du wirst dich vielleicht fragen, ob es nicht zu einfach ist, um soviel Wert an die Glaubwürdigkeit der alten Prophetien zu legen. Ist die Bibel nicht ein antikes religiöses Buch, das in dieser spannenden Zeit seine Autorität und Aussagekraft verloren hat? Das Gegenteil ist der Fall! Gerade in der Bibel stehen politische und gesellschaftliche Prozesse, die heute statt finden, genau beschrieben. Jahrhunderte alte Prophetien werden bis in die kleinsten Details erfüllt. Es geschieht vor deinen Augen. Wenn du was über die Zeit, in der du lebst, wissen willst, empfehle ich dir dich in Gottes Wort zu vertiefen! Lies die Propheten und lies Bücher, die dir dabei helfen können!

Auf Wiedersehen auf den Mauern von Jerusalem!

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