Komm zu uns nach Jerusalem

Jeden Morgen: 8:45 Jaffator

Bar MitzwaBar Mitzwa

Wie lange wird mein Volk mich noch ablehnen?

Veröffentlicht Dienstag, November 24, 2009 in Artikel · Publikationen

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen gerade in dieser Zeit Israel besuchen und speziell nach Jerusalem kommen. Auch in den vergangenen Wochen sind wieder viele Wächter mit uns mitgegangen und einige sagten, dass sie auf der Suche nach Gottes Führung in ihrem Leben sind.

Durch ganz unterschiedliche Situationen und Umstände spüren sie, dass sie wie zur “Seite geschoben” sind. Manche sind entlassen worden, andere wieder durften keine weitere Aufgabe mehr übernehmen… Wie auch immer, es sieht so aus, als ob Gott diese Menschen vorübergehend zur Seite genommen hat.

Sie kommen nicht unbedingt als Pilger nach Jerusalem. Natürlich besuchen sie die alten, vertrauten biblischen Orte, aber deswegen kamen sie eigentlich nicht. Sie wollen herausfinden was Gottes Wille für ihr Leben ist. Und viele erleben, dass Gott ihnen die Augen öffnet, während sie auf den Mauern von Jerusalem gehen und die Prophetien proklamieren, die so passend sind für die heutige Zeit. Dann wird ihnen einiges klar.

Man könnte es interessanterweise mit der Zeit vergleichen, als Gottes Volk aus Ägypten durch die Wüste zog. Zu einer bestimmte Zeit sind 12 Kundschafter ausgesandt worden, um das Land Kanaan zu erkunden. Diese Männer sind 40 Tage durch das Land gezogen. Sie sind sehr beeindruckt. Es ist tatsächlich ein Land wo Milch und Honig fließt. Granatäpfel und riesengroße Trauben schleppen sie mit sich mit. Fruchtbares Land; aber sie begegnen großen, starken Menschen. Sogar Riesen…..Sie bekommen schon Angst, wenn sie nur daran denken, diese Riesen besiegen zu müssen:


Das Land, das wir beim Erkunden durchkreuzt haben, verschlingt seine Einwohner,

klagen sie. Kaleb und Josua widersetzen sich aber dieser angstvollen Reaktion der 10 Späher:


‘Wir können ohne Probleme losziehen und das Land erobern. Das wird uns nicht schwer fallen.’

Das ganze Volk aber bricht in Tränen aus und beklagt sich:


‘Wären wir doch in Ägypten gestorben’,

murrten sie gegen Mose und Aaron,


‘oder hier in der Wüste. Warum bringt der HERR uns in dieses Land? Um durch das Schwert zu sterben, und um unsere Frauen und Kinder zur Beute zu geben? Wir können besser nach Ägypten zurück gehen.’

Josua und Kaleb ergreifen das Wort:


‘Das Land, das wir auf unserer Erkundungstour durchkreuzt haben, ist ein außergewöhnliches Land, ein Land, das überfließt von Milch und Honig. Wenn der HERR uns gut gesinnt ist, wird ER uns dort hinbringen und es uns geben. Aber widersetzt euch dann nicht gegen den HERR und seid nicht bange vor der Bevölkerung des Landes: wir werden sie zerschmettern. Sie haben niemanden, der sie beschützt und wir haben Beistand vom HERRN. Habt also keine Angst vor ihnen.’

Das Volk drohte sie zu steinigen, aber da erschien die Herrlichkeit des HERRN über der Stiftshütte allen Israeliten. Der HERR sagte zu Moses:


‘Wie lange lästert mich dieses Volk? Und wie lange wollen sie nicht an mich glauben…?’

Das Volk weist nicht so sehr das verheißene Land ab, aber sie weisen Gott selber ab!

Heute stehen wir wieder vor einer wichtigen Entscheidung. Stellen wir uns unmissverständlich hinter Israel und das jüdische Volk, oder sehen wir nach den Umständen? Sehen wir die Erfüllung von Gottes uralten Prophetien oder sehen wir ‘die politische Realität’? Sehen wir Samaria und Judäa, das Herzstück Israels, oder sehen wir ‘besetztes palästinensisches Land’? Wir werden einen festen Standpunkt einnehmen müssen. Gehörst du zu den 10 ‘christlichen’ Stämmen, die mit kritischem, selbstgenügsamem Ton Israels Existenz als einen politischen Irrtum sehen. Oder bist du ein Kaleb oder ein Josua?

Israel hat das verheißene Land abgelehnt, und hat dadurch den Gott Israels abgelehnt. Ist das heutzutage anders? Nein, indem man Israel ablehnt, lehnst du den Gott Israels ab! Du kannst es auch umdrehen: Indem du für Israel in die Bresche springst, stehst du für den Gott Israels in der Bresche. Wenn du ‘um Zions willen nicht länger zu schweigst’, erhebst du in Wirklichkeit deine Stimme für den Gott Israels. Wo stehst du?

Auf Wiedersehen auf den Mauern von Jerusalem!

Reageer

Je email adres is nooit zichtbaar. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>