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Ägypten feiert ein FestÄgypten feiert ein Fest

Ägypten befreit

Veröffentlicht Dienstag, Februar 15, 2011 in Weblogs · Weblogs Bart

Jerusalem, 13. Februar 2011 Ägypten feiert ein Fest. Selten habe ich so eine Explosion von emo¬tionaler Freude und Ausgelassenheit gesehen, als nach der Ankündigung von Präsident Mubarak, dass er die Flinte ins Korn geschmissen hat. Na ja, die Flinte ins Korn geschmissen…Die Armee hat vorläufig die Fäden in den Händen. Was für ein Befreiungsfest! Ergreifend anzusehen.

Im September sollen die ersten demokratischen Wahlen abgehalten werden. Dreißig Jahre Diktatur kam unerwartet zu Ende. Für Freund und Feind kam diese Revolution wie ein Donnerschlag bei hei¬terem Himmel. Wer am Jahreasanfang vorausgesagt hätte, dass die Zeit Mubaraks durch einen Volksaufstand beendigt würde, wäre schallend ausgelacht worden.

Die Ägyptische Bevölkerung litt unter einer knallharten Diktatur. In 1981, nach dem Mord durch muslemische Extremisten an dem damaligen Präsidenten Answar al Sadat, wurde in Ägypten der Not¬stand ausgerufen. Dieser Notstand galt bis vorige Woche noch immer. Diese Verordnung gab Muba¬rak die Gelegenheit, um die extremistische Muslemische Bruderschaft im Zaum zu halten. Aber sie gab auch dem berüchtigten Geheimdienst freie Hand, um – willkürlich – Bürger einzusperren und mit Folterpraktiken zu unterdrücken. Sie übten eine Terrorherrschaft aus.

Mubarak war ein Garant für die Ausführung des Friedensvertrages von Campt David, das Ägypten 1978 mit Israel abgeschlossen hatte. Ägypten setzte den westlichen Kurs fort, der durch Sadat einge¬führt worden war. Dicke Freunde vom Nachbarn Israel sind die Ägypter nie geworden. Antisemis¬tismus steht in voller Blüte innerhalb des ägyptischen Zusammenlebens. Während Massen jüdischer Turisten Ägypten besuchten, kamen die Ägypter nur spärlich zu Besuch bei ihrem Nachbarland Is¬rael.

Schlußendlich warf der alte, zähe, dickköpfige Präsident die Flinte ins Korn. Er konnte nirgends mehr wo hin.

Was für eine gewaltige Entladung! Was ist Freiheit doch für ein gewaltiges Gut. Als Augenzeuge, in einer freien Demokratie wohnend, realisierst du das nicht immer, wie reich wir in unserem freien Westen sind. Ein Mensch ist geschaffen, um frei und kreativ zu sein. Eine Herrschaft, die diese fun¬damentale Freiheit einengt und frustriert, ist ein Verbrechen und muß sterben.

Die Euphorie ist groß. Alle westlichen Führer singen im Chor, dass die Bürger von Ägypten den Sieg davon getragen haben. Das ist schön. Nicht alleine die westlichen Führer, auch die extremisti¬schen Muslimregierungen fallen in die Festfreude mit ein. Hamas, der Club von demokratisch ge¬wählten Moslemextremisten, die binnen kürzester Zeit den Gaza-Streifen zu einer Mini-Diktatur umgewandelt haben, gratulierten der Ägyptischen Bevölkerung überschwänglich zu ihrem Sieg. Hisbollah ebenso. Selbst Ahmadinedschad, der feinsinnige Diktator der extremistischsten Moslem¬nation der Welt, Iran, hielt eine spezielle Gratulationsansprache: “Wir steuern auf eine neue Welt ohne Amerika und Israel zu”, prahlte er. Der Heuchler. Damals, noch vor kurzer Zeit im Iran, als wie in Ägypten die Bevölkerung in Massen auf die Straße ging, um wegen des Wahlbetruges zu protestie¬ren und für das Abtreten dieses Narren zu demonstrieren, wurde dieser tapfere Volksaufstand brutal niedergeschlagen. Wo blieben die kräftigen Unterstützungsbezeugungen des amerikanischen Präsi¬denten Obamas damals? Wo blieben die starken Aufrufe der europäischen Führer? Das iranische Volk skandierte in ihrer Verzweiflung: “Obama, wo bist du? Wo bleibst du nun?” Ahmadinedschad siezt heute noch immer im Sattel. Er lacht sich ins Fäustchen.

Ein kleiner Rückblick schadet nicht. 1979 brach im Iran ein vergleichbarer Volksaufstand aus. Der Schah von Persien flüchtete aus dem Land. Was für ein Volksfest! Auch da herrschte damals eine Masseneuphorie. Auch diese Revolution bekam die Unterstützung der USA. Iran war endlich frei! Der in Verbannung lebende Ayatolla Khomeni kehrte zurück in den Iran und vereinnahmte diese Revolution. Inzwischen wissen wir, zu was für ein Welt umfassendes Unheil dieser muslimische Coup geführt hat. Es war Khomeni der beschloß, den Islam fortan auch außerhalb der eigenen Grenzen herrschen zu lassen. Er war es, der prahlte, dass die ganze Welt sich vor Mohammed und den Seinen beugen muß. Iran würde nie mehr der Gleiche sein. Stimmt, auch die Welt würde nie mehr die Gleiche sein. Wir lernten den Unheil bringenden Moslemterror kennen.

Ich höre heute Obama dasselbe während seiner Gratulationsrede erklären: “Egypt will never be the same anymore.” Ich zweifle nicht an seinen Worten. Aber ich bin besorgt, dass die Zukunft Ägyptens doch anders aussehen wird, als in den Phantasien von Obama. Die USA täuschte sich vollständig in ihrem Urteil über die iranische Revolution. Es würde mich wundern, wenn sich die USA nicht aufs Neue ernsthaft täuscht.

Die ganze Welt hielt den Atem an. Es ist kein Zufall, das diese ägyptische Revolution sich neben Israel abspielt. Es ist nicht meine Absicht, um die allgemeine Festfreude zu verderben, aber ich kann es doch nicht lassen, um ein kleines (großes) Warnlicht anzuzünden. Die Tatsache, dass Ahmadinedschad und die Seinen so froh mit dieser Revolution sind, soll manchen aufmerken lassen. Ahmadinedschad strebt nur einem Ziel zu. Der ‘Zwölfte Imam’ muß kommen. Der Mahdi, der moslemische Messias, der über eine Weltrevolution die Fäden in die Hände bekommen soll, kommt wieder einen Schritt näher. Für Muslime ist das ein großer Schritt vorwärts. Zusammen mit diesem Mahdi würde die Welt unterworfen werden.

Inzwischen leiten wir in Afghanistan Polizisten an, die sich bald fröhlich diesem Unheil bringenden moslemischen Kampf anschließen werden.

‘Demokratische Reformen’ lautet das Zauberwort. Wir gieren direkt danach. Laut Beifall klatschend stehen wir and der Seitenlinie. Nicht realisierend, dass Isalm und Demokratie Erzfeinde sind.

Ich empfing eine Anzahl E-mails von lieben Christen die behaupten, dass die Tage von Ägyptens Bekehrung zum Christentum angebrochen sind. Ich drucke diesen Text mal für dich ab:


Zu der Zeit wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien, dass die Assyrer nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen und die Ägypter samt den Assyrern Gott dienen. Zu der Zeit wird Israel der dritte sein mit den Ägyptern und Assyrern, ein Segen mitten auf Erden;..


Jesaja 19: 23,24

Christen und selbst einige Organisationen haben diesen prophetischen Bibeltext wie eine Fahne auf ihr Schiffchen gesetzt. Man sieht es vor unseren Augen geschehen. Ägypten beugt sich vor dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Der Wunsch ist der Vater des Gedanken (und von vielen Vorbetern). Wiederum muß ich die Erwartung enttäuschen. Dieser Text bezieht sich nicht auf unsere Tage. Erst im Messianischem Tausendjährigen Reich wird das geshehen, aber in unseren Tagen soll sich ein gegengestellter Prozess entwickeln . Lies mal mit mir mit:


Gott, schweige doch nicht! Gott, bleib nicht so still und ruhig! Denn sieh, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Sie machen listige Anschläge wider dein Volk und halten Rat wider die, die bei dir sich bergen. “Wohlan”, sprechen sie, “laßt uns sie ausrotten, dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!” Denn sie sind miteinander eins geworden und haben einen Bund wider dich gemacht…


Psalm 83:2-6

Danach folgt eine Aufzählung einer großen Anzahl islamischer Völker, worunter das ägyptische Volk ist. Das ist es, was heutzutage im Gange ist. Ich erwähnte es schon lange. Es ist kein Zufall, dass diese Revolution dicht neben Israel statt findet. Das muslimische Netz wird fest um Israel gezogen. Iran, Syrien, Libanon (Hisbollah), und der Gazastreifen (Hamas) sind reich mit einer extremistischen, antisemitischen Moslemherrschaft gesegnet. Was geschieht in Ägypten? Wird auch diese aufrichtige Befreiungsrevolution durch die Muslemische Bruderschaft eingenommen werden?

Unter dem Deckmantel von ‘Refomen’ kochen Moslems ihr Süppchen. Das demokratische Reformpferd von Troja wird jauchzend und Feste feiernd hereingeholt. Zeit, um aus dem Friede-Friede-Schlaf aufzuwachen. Gerade jetzt ist es wichtig, um genau aufzupassen.

Mit allem, was in mir ist, wünsche ich dem schönen Ägyptischen Volk Freiheit und Shalom zu. Sie schmachten danach. Doch klingeln Alarmglocken in meinem Geist. Feier mit den Ägyptern mit, aber sei auf der Hut.

Auf Wiedersehen auf den Mauern von Jerusalem.

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