Wir kommen nicht darum herum; die jüdische Bevölkerung ist ab dem Moment, als sie in das verheißene Land zog, von der arabischen Bevölkerung nie in Frieden gelassen worden. Mit der Intifada nahm der Hass extrem zu.
Man kann zweifellos annehmen, dass der Islam keine jüdische Anwesenheit in Israel toleriert – den Friedensgesprächen zum Trotz. Sollen wir, Gläubige aus den Heiden, uns also im Abseits halten und unseren jüdischen Brüdern und Schwestern von der Ferne aus Mut zusprechen?
Natürlich können wir unseren geistlichen Platz als Wächter auf den Mauern einnehmen. Das erfolgt bereits und dieses Heer wird hoffentlich noch stärker werden. Dennoch sagt Gottes Wort:
"Zuerst kam der irdische Körper; dann der geistliche."
- 1. Korinther 15,46
Prophetien kennen sowohl eine geistliche als auch eine physische, natürliche Erfüllung. Denke einmal an die physische Rückkehr der Juden in das natürliche Israel! Du und ich sind Zeugen der Erfüllung dieser gewaltigen Prophetien. Wenn du und ich angehalten werden, für den Frieden von Jerusalem zu beten (Psalm 122), dann gilt das nicht erst für das „neue Jerusalem“, da herrscht ja Gottes Friede…! Auch die Verheißungen der Wiederherstellung des Landes und eine baldige physische Rückkehr des Messias können nicht nur geistlich auslegen werden.
Es ist sehr wichtig, gerade nun real nach Jerusalem zu reisen! Das genau ist das Ziel dieser Initiative: So viel wie mögliche Gläubige anspornen, nach Israel zu reisen und an dem prophetischen Aufruf teilzunehmen:
"Ihr, die ihr den Herrn an seine Zusagen erinnert, gönnt euch keine Ruhepause. Lasst dem Herrn keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder gegründet und auf der ganzen Welt zum Lobpreis gemacht hat"
- Jesaja 62,6-7.
Israel wird zunehmend alleine dastehen. Wer wird sich noch um das „unbequeme“ Land kümmern? Du und ich! Die Gläubigen. Wir sollen für Israel in die Bresche springen (Hesekiel 22,30). Es ist eigentlich unbegreiflich, dass die Kirche sich nicht als ein Mann hinter Israel aufstellt. Mach den Unterschied! Sorge dafür, dass du deinen Platz einnimmst. Es ist die Zeit, dass Gott (junge) Menschen ruft, ihren Platz einzunehmen!
Lass dich von der Angst nicht zurückhalten. Steh auf und ermutige Freunde mitzugehen! Du wirst, gemeinsam mit vielen anderen, auf den Mauern Jerusalems laufen und den Platz einnehmen, den Gott dir zeigen wird – leibhaftig!





