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Es regnet PDF Drucken E-Mail

Jerusalem, 22 Januar 2008. Endlich regnet es. Wolken jagen über Jerusalem hinweg. Es ist verrückt, doch sie kommen aus dem Osten (früher kamen doch die Weisen aus der Richtung). Normalerweise kommt der Regen aus westlicher Richtung. Israel schmachtet nach Regen. Es ist bislang 30 % des Durchschnitts an Regen gefallen.

Regen auch über Sderot

Auch in Sderot regnet es ...Kassam-Raketen.

Binnen ein paar Tagen wurden mehr als 200 Raketen auf das geplagte israelische Städtchen, das an den Gaza-Streifen angrenzt, abgefeuert. Israel hat ziemlich angemessen darauf reagiert – haben sie Gaza-Stadt bombardiert? Sind sie mit großem Aufgebot in den Gaza-Streifen eingefallen? Nein, die Grenze wurde auf einmal geschlossen. Waren konnten ein paar Tage lang nicht eingeführt werden. Aber clever wie immer haben es auch dieses Mal die Araber geschafft, die Opfer zu spielen. Kein Strom, Treffen bei Kerzenlicht usw. Und wirklich, die ganze westliche Welt spricht wieder von der „kollektiven Bestrafung des arabischen Volkes durch Israel“. Kein Wort vom Raketenregen über Sderot.

Im Psalm 64 wird diese Situation haargenau beschrieben: Ich zitiere einzelne Stellen:

Verbirg mich vor den Anschlägen der Bösen, vor dem Toben der Übeltäter, die ihre Zunge schärfen wie ein Schwert, mit ihren giftigen Worten zielen wie mit Pfeilen, dass sie heimlich schießen auf den Frommen; plötzlich schießen sie auf ihn ohne alle Scheu. Sie verstehen sich auf ihre bösen Anschläge und reden davon, wie sie Stricke legen wollen, und sprechen: Wer kann sie sehen? Sie haben Böses im Sinn und halten's geheim, sind verschlagen und haben Ränke im Herzen.

Lesen Sie den Psalm, dann werden Sie entdecken, wie zutreffend Gottes Wort ist. Und das obwohl die Lösung so einfach ist. Stoppt die Kassam-Raketen, die über jüdische Bürger abgeschossen werden, und Ruhe wird einkehren... Ich schrieb das schon einmal: Wenn die Araber ihre Waffen niederlegen würden, würde Ruhe einkehren, aber wenn die Israelis ihre Waffen niederlegen würden, würde Israel bald nicht mehr existieren. Die Gefühle der Frustration nehmen in der Zwischenzeit zu. Man sieht keinen Ausweg mehr. Sie sollten mal die Leserbriefe in der Jerusalem Post lesen. Letztens las ich einen Ruf an Gott selbst: "Bitte, Allmächtiger, ich liebe dich, hilf uns! ..." Das ist keine alltägliche Reaktion in einer Zeitung, aber es widerspiegelt die Atmosphäre sehr gut. In Hesekiel 37:11 lesen wir, dass Israel sagt:

“Unsere Gebeine sind verdorrt und unsere Hoffnung ist verloren und es ist aus mit uns.”

Auch dieser Text beschreibt präzise die Situation, die jetzt in Israel entsteht. Noch immer bekräftigt Israel die Hoffnung auf Freundschaft mit Amerika und Europa – entgegen besseren Wissens. Mit immer mehr Kraft erhöhen diese Freunde den Druck auf Israel.

Sie werden alleine dastehen. Gerade darum ist es so wichtig, dass eine Bewegung Gläubiger entsteht, die hinter Gottes Volk steht. Für die Juden in die Bresche springen. Die Welt wird das nicht machen ... und leider werden auch die meisten Kirchen schweigen. Obwohl Jesaja ausruft:

”Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten. ”

Es ist die Zeit, in der die Wächter aufstehen. Es ist Zeit, dass Sie den Unterschied erkennen und den Unterschied machen! Nicht wegen des Gerechtigkeitsgefühls, sondern aus Überzeugung durch Gottes Geist und Sein Wort. Suchen Sie Gottes Angesicht, gehen Sie ein Stückchen wandern, entdecken Sie Gottes Verbundenheit zu Seinem Volk und rufen Sie zu Ihm. Was denken Sie ... sollte Er nicht antworten?

Wir sehen uns auf den Mauern!

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