Die israelische Regierung hat bis heute nicht eingegriffen.
Heute Morgen, als Joke und ich beim Sabbat-Frühstück waren, hörten wir Jagdflugzeuge fliegen. Das ist für einen Sabbat sehr ungewöhnlich. In der Ferne konnte man sogar die Explosionen hören. Wir schalteten den Fernseher ein und machten uns bewusst, dass die israelische Armee probierte, dem anhaltenden Hamas-Terror ein Ende zu machen. Grauenhafte Bilder von Toten und Verwundeten. Wie wird das zu Ende gehen. Die Empörung der westlichen Welt wird wieder groß sein. Auch viele Kirchen werden empört ihren Kopf schütteln.
Diese Juden bloß ...
Wie sollen wir, Gläubigen, hierauf reagieren? Nimm deinen Platz ein. Als Wächter. Lies die Propheten. Entdecke, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt.
Mache dir bewusst, dass Gottes eigenes Volk bedroht wird. Versuche, mit geistlichen Augen zu schauen. Nicht Israel besetzt arabisches Land, die Araber besetzen Gottes Land. Lies Hesekiel 36 ab Vers 5:
„So spricht Gott, der Herr: In feurigem Eifer habe ich gegen die restlichen Völker und gegen ganz Edom geredet, weil sie mein Land in Besitz genommen haben, um das Weideland voll Schadenfreude und Verachtung auszuplündern.“
Du müsstest eigentlich das gesamte Kapitel lesen, dann wirst du entdecken, dass Israel dem jüdischen Volk gegeben worden ist. In Amos 9,14 lesen wir:
„Ich werde mein vertriebenes Volk Israel aus den fernen Ländern heimholen und sie werden ihre Städte, die jetzt in Trümmern liegen, wieder aufbauen und darin wohnen. Sie werden Weinberge und Gärten pflanzen; sie werden ihre eigenen Feldfrüchte essen und ihren eigenen Wein trinken. Ich werde sie fest einpflanzen in dem Land, das ich ihnen geschenkt habe‘, spricht der Herr, euer Gott, ‚dann werden sie nie mehr ausgerissen werden.‘“
Deutliche, prophetische Worte! Und das ist genau das, was von den umringenden arabisch-muslimischen Völkern abgestritten wird. Es geht im Übrigen nicht um einen „palästinensischen Staat“. Das Ziel dieser Aggression ist eindeutig: Es ist an diesem Ort kein Platz für ein nicht-muslimisches Land und sicher nicht für ein jüdisches Land. Israel hat kein Bestandsrecht und Jerusalem ist die Hauptstadt von „Palästina“. Du, Gläubiger „aus den Völkern“, wirst einen klaren Standpunkt einnehmen müssen. Bislang haben die Gläubigen sich noch ein bisschen unschlüssig im Hinblick auf Israel verhalten. Diese Zeit ist vorbei. Die Kirche muss Entscheidungen treffen. Die Umstände in Israel werden sich zuspitzen. Dann wird deutlich, wo die Kirche steht, wo du stehst.
Lässt du dein humanistisches Gefühl sprechen oder richtest du dich auf die Propheten. Schau, was Petrus erklärt: „Ich möchte, dass ihr euch daran erinnert und versteht, was die heiligen Propheten vor langer Zeit sagten und was unser Herr und Retter euch durch eure Apostel verkündet hat“ (2. Petrus 3,2). Gerade in diesen unheilverkündenden Tagen solltest du die Propheten lesen. Sie sind „wie eine Lampe, die in der Nacht scheint“.
Es ist ein geistlicher Streit. Du musst nicht nach Israel mit einem Maschinengewehr kommen ... nein, sei ein Wächter auf den Mauern in deiner eigenen Umgebung. Gerade nun darfst du laut die Verheißungen Gottes für Israel proklamieren.
Bete für die Zivilopfer im Gazastreifen. Sie bezahlen den Preis für den Terror, der durch ihre eigenen Hamas-Brüder verursacht wird.
Springe in die Bresche für Israel und das jüdische Volk! Um Zions willen kannst du nicht länger schweigen und um Jerusalems Willen nicht länger stille sein.
Wir sehen uns auf den Mauern Jerusalems.






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