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Tausch von Terroristenfrauen gegen Video PDF Drucken E-Mail

Jerusalem, 6. Oktober 2009. Das neue jüdische Jahr 5770 hat gerade begonnen und es ist bereits schon viel passiert. Der viel besprochene UN 'Goldstone'-Rapport, worin Israel beschuldigt wird, Kriegsverbrechen während des Konfliktes mit dem Gazastreifen getan zu haben, wurde präsentiert.

Du hast vielleicht noch nicht soviel davon gelesen, aber hier in Israel schlug der antisemitische Rapport wie eine Bombe ein (um es in einer passenden Bildersprache zu sagen). Danach konnte die Welt von der Ansprache des Premier Bibi Netanjahu in der Versammlung der UN Kenntnis nehmen. Es war eine klare Ausführung; er zögerte nicht, um die westlichen Länder heraus zu fordern, einen klaren Standpunkt gegen das Ansinnen des Holocaust leugnenden Ahmadinejad einzunehmen. Netanjahu traf den Kern der Sache und erntete rundherum Lob. Und genau an dem Tag, da Israel sein größtes Fest feiert - Sukkot, bei uns als Laubhüttenfest bekannt – wurde ein Video des gefangenen jüdischen Soldaten Gilad Shalit freigegeben. Dieses Video wurde von den Hamas-Terroristen gegen 20 weibliche moslemische Terrorfrauen getauscht. Verwunderlich, dass sich die freie Welt nicht dagegen auflehnt - ein Lebenszeichen getauscht gegen 20 falsche Muslimas.

Das Rote Kreuz bekommt keine Zustimmung, um Gilad Shalit zu besuchen. Das widerspricht jeder denkbaren Regel den Kriegsrechten betreffend. Länger als drei Jahre wird Gilad schon gefangen gehalten. Die Welt schweigt. Aber auch offizielle Kircheninstanzen schweigen.

Viele Israelis waren in der Zwischenzeit davon überzeugt, dass Gilad bereits tot sei. Aber nein, verletzlich und scheinbar gesund erschien er vor der Kamera. Es strömte eine Welle von Hoffnung und Emotionen durch das ganze jüdische Volk: 'Gilad Shalit lebt...'

Beten für Gilad Shalits Befreiung

In den letzten Wochen haben wir gerade beschlossen, um für die Befreiung von Gilad zu beten. Beten für eine erfolgreiche Aktion durch die israelische Armee, so wie das in alten biblischen Zeiten statt fand. Die israelische Geschichte ist voll solcher Wunder. Die Hamas-Terroristen wollen Shalit für so ungefähr 1000 muslemische Mörder eintauschen, die in israelischen Gefängnissen sitzen. Das darf nicht geschehen. Darum beten wir zum Gott Israels mit starker Inbrunst für die Befreiung Gilads. In Psalm 86:17 steht ein wunderbarer Text: 'Tu ein Zeichen an mir (Israel), daß du's gut mit mir meinst, daß es sehen, die mich hassen, und sich schämen, weil du mir beistehst, HERR, und mich tröstest.'

Das wäre doch was: eine Spezialeinheit der IDF (Armee Israels), der es gelänge, um diesen gefangenen jüdischen Sohn zu befreien. In Zusammenarbeit mit Gott selbst! Als Gideon seinen Kampf führte, bekamen die Krieger den Auftrag zu rufen: 'Für den HERRN und für Gideon!' Also eine Zusammenarbeit zwischen der Armee und Gott. Ich möchte euch bitten, um mit uns eins zu werden in diesem Gebet. Bete laut! Wir tun das schon seit ein paar Wochen. Ich las gerade, dass der IDF genau weiß, wo Gilad Shalit gefangen gehalten wird. Aber es wäre ein gewagtes Unterfangen. Diese Befreiung scheint eine unmögliche Aufgabe zu sein. Für Gott gelten aber andere Kriterien! Also kein Terroristentausch, aber Befreiung für Gilad Shalit. Das mußte ich eben los werden!

 

Steine werfen

Genau wie in der vergangenen Woche, wurden heute wieder Steine auf und um den Tempelplatz herum geworfen. Während des Laubhüttenfestes gefällt es vielen Juden auf diesem heiligen jüdischen Platz (ihr Tempel stand ja hier) zu beten. Die Muslime sahen das als einen 'zionistischen Anschlag' und riefen andere Moslems auf, den Tempelplatz 'zu verteidigen'. Es ist zu verrückt, um darüber Worte zu verlieren. Die religiösen Juden hatten tatsächlich nichts Böses im Sinne. Es folgte wieder das vertraute Bild: Palästinenser, die als Verrückte Besucher und die jüdische Polizei mit Steinen bewarfen. Manchmal fragt man sich ab, wie lange das noch weiter gehen kann. 'Bedecke ihr Angesicht mit Schande, daß sie, HERR, nach deinem Namen fragen müssen. Schämen sollen sie sich und erschrecken für immer und zuschanden werden und umkommen. So werden sie erkennen, daß du allein HERR heißest und der Höchste bist in aller Welt.' (Ps. 83:17-19).

Wächter

Die ersten Tage im Oktober liefen mehr als 180 Menschen mit uns mit. Viele reagierten enthusiastisch auf die Proklamations-Wanderung. Es wird immer klarer, dass etwas geschehen muß. Wir merken, dass immer mehr Gläubigen klar wird, dass Israel aufs Neue in das Zentrum von Gottes Handeln gerückt wird. 'Er ist auferstanden, um sich über Zion zu erbarmen' – wird hier in Jerusalem sichtbar. Auch wenn du in Hesekiel 36 das prophetische und passende Kapitel über 'die Berge von Israel' aufschlägst, kannst du in Vers 9 lesen: 'Ich werde mich euch zuwenden.'

Es ist genau das, was jetzt statt findet. Gott bemüht sich wieder um Israel und sein geliebtes Volk. Er bringt sein Volk wieder nach Hause. Der Wiederherstellungsplan ist schon weit fortgeschritten. Bedenke doch einmal: Jerusalem ist wieder bewohnt, Ruinen sind aufgebaut, das jüdische Volk kommt nach Hause, die Wildnis wird ein 'Garten Eden', die Wüste blüht, Weingärten werden angepflanzt, der Wein getrunken, Obstgärten werden angelegt, Früchte geerntet, Braut und Bräutigam werden wieder vor Fröhlichkeit singen, Kinder spielen auf den Plätzen und Alte lehnen auf ihren Stöcken, Wächter stehen auf den Mauern von Jerusalem, und Gottes Volk ist wieder eingepflanzt in Samarien und Judäa, und sollen 'nicht mehr vertrieben werden aus dem Land, das ICH ihnen gegeben habe – sagt der HERR, euer Gott.'

Und so kann ich eine Weile noch mit dem Zitieren von Verheißungen aus den prächtigen Prophetien weiter machen, die heute vor meinen und deinen Augen erfüllt werden. Aber mach dir klar, dass der Vater auch dich gebrauchen will! ER will Gläubige 'aus den Völkern' als Wächter auf den Mauern von Jerusalem einsetzen.

Immer mehr Besucher entscheiden, zurück zu kommen, um ein oder zwei Wochen mit uns mit zu wandern. Das ist immer wieder eine unvergessliche Erfahrung. Auch lebensverändernd. Bewege es doch, um als Wächter mit uns eine längere Zeit mit zu laufen! Eine Investition in eine geistliche Entwicklung, die unbezahlbar ist.

Auf Wiedersehen auf den Mauern von Jerusalem!

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